Jochbeinimplantate (Zygomatische Implantate)
99%
4.9
Planung
Personalisiert
Komfort
Lokalanästhesie
Genesung
Schnelles Ergebnis
Behandlungsprozess
Planung
Ihr Panoramaröntgenbild wird untersucht und ein personalisierter Behandlungsplan wird digital für Sie erstellt.
Vorbereitung
In der Klinikumgebung wird für die notwendige Hygiene gesorgt und das Verfahren mit lokaler Betäubung begonnen.
Verfahren
Die von unseren Fachzahnärzten festgelegten Verfahren werden mit Präzision angewendet.
Ergebnis
Letzte Kontrollen werden durchgeführt und Sie verlassen unsere Klinik mit Ihrem neuen, gesunden Lächeln.
Behandlungsdetails
Die Zahnmedizin hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht, die zur Entwicklung innovativer Techniken wie den zygomatischen Implantaten geführt haben. Diese haben die Rehabilitation des gesamten Zahnbogens revolutioniert.
Anatomie des Jochbeins (Os zygomaticum)
Das Jochbein, auch Backenknochen genannt, ist ein zentraler Bestandteil des Gesichtsschädels. Es bildet die seitliche Wand und den Boden der Augenhöhle (Orbit) und schützt empfindliche Strukturen. In der Zahnmedizin ist das Jochbein entscheidend für die Verankerung spezieller Implantate, da es eine hohe Dichte aufweist und stabil genug ist, um den Kräften beim Kauen standzuhalten.
Vorteile von Jochbeinimplantaten
Kein Knochenaufbau (Knochentransplantation) nötig: Einer der größten Vorteile ist die Umgehung von Knochentransplantationen. Da die Implantate im Jochbein verankert werden, ist kein gesundes Kieferknochenvolumen erforderlich.
Sofortbelastung: Prothetische Zähne können oft fast unmittelbar nach dem Eingriff befestigt werden, was die Behandlungsdauer verkürzt.
Hohe Erfolgsrate: Die feste Verankerung im dichten Jochbeinknochen führt zu einer hohen Stabilität und einem geringeren Risiko für Implantatversagen.
Erhalt der Gesichtsstruktur: Die Implantate stützen das Gesichtsvolumen und verhindern das „eingefallene“ Aussehen, das oft mit Knochenverlust einhergeht.
Vergleich mit herkömmlichen Zahnimplantaten
| Merkmal | Herkömmliche Implantate | Jochbeinimplantate |
| Verankerung | Kieferknochen (Mandibula/Maxilla) | Jochbein (Os zygomaticum) |
| Knochenangebot | Erfordert ausreichendes Volumen | Lösung bei schwerem Knochenschwund |
| Knochenaufbau | Oft notwendig (Sinuslift etc.) | In der Regel nicht erforderlich |
| Komplexität | Standardverfahren | Komplexer chirurgischer Eingriff |
| Behandlungszeit | Länger (wegen Heilung/Aufbau) | Schneller (wegen Sofortbelastung) |
Risiken und Komplikationen
Obwohl die Risiken gering sind, erfordert der Eingriff höchste Präzision. Mögliche Komplikationen sind Verletzungen der Kieferhöhle (Sinus maxillaris) oder benachbarter Nerven. Eine sorgfältige präoperative Planung mittels bildgebender Verfahren ist daher unerlässlich. Wie bei jedem Implantat besteht ein minimales Risiko für Infektionen oder mangelnde Einheilung.
Eignung und Fallauswahl
Zygomatische Implantate sind ideal für Patienten mit:
Extremem Knochenschwund im Oberkiefer.
Erfolglosen vorangegangenen Knochenaufbauversuchen.
Dem Wunsch nach einer schnellen Versorgung des gesamten Zahnbogens (Full-Arch Rehabilitation).
Langfristiger Erfolg und Pflege
Studien belegen exzellente Langzeit-Erfolgsraten. Voraussetzung hierfür ist:
Gute Mundhygiene: Regelmäßiges Bürsten und die Verwendung von Zahnseide.
Regelmäßige Kontrolle: Professionelle Reinigungen und Check-ups beim Zahnarzt.
Lebensstil: Verzicht auf Rauchen, da dies die Stabilität der Implantate gefährden kann.